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Wenn Muttersein weh tut: zu dir zurückfinden, um wirklich tragen zu können.

Es gibt eine Art von Erschöpfung, die sich nicht durch Schlaf lösen lässt. Eine Erschöpfung, die im Körper sitzt, in der Haut, im flachen Atem und in dem Gefühl, einer Version von sich selbst ständig hinterherzulaufen, ohne genau zu wissen, wer man eigentlich ist.

Viele Mütter leben so. Sie funktionieren, sie erfüllen, sie halten alles zusammen. Und innerlich fühlen sie sich erschöpft, allein, überfordert und nicht selten schuldig dafür, sich überhaupt so zu fühlen.

Denn niemand bereitet uns darauf vor, was es bedeutet, Mutter zu sein und gleichzeitig Frau, Berufstätige, sensibles Wesen, ein Körper, der fühlt, und ein Geist, der kaum zur Ruhe kommt.


Massage für überforderte Mütter: Wenn Muttersein weh tut

Der Körper spricht, auch wenn wir ihn zum Schweigen bringen

Der Körper speichert, was der Verstand nicht mehr verarbeiten kann. Spannungen, die nicht nachlassen. Anhaltende Schmerzen. Tiefe Müdigkeit, obwohl objektiv alles in Ordnung scheint. Schwierigkeiten, wirklich präsent zu sein. Reizbarkeit, emotionale Überempfindlichkeit, innere Abwesenheit.

Das ist keine Schwäche. Das ist Überlastung.

Viele Mütter lernen, all das zu ignorieren und weiterzumachen, bis der Körper eine Pause einfordert, die sich nicht länger aufschieben lässt.


Was bei einer therapeutischen Massage wirklich geschieht

Eine Massage ist nicht nur ein angenehmer Moment. Sie ist ein tiefer Eingriff in das Nervensystem. Massage für überforderte Mütter: Wenn Muttersein weh tut

Wenn der Körper mit Achtsamkeit, Langsamkeit und Präsenz berührt wird, aktiviert sich das parasympathische Nervensystem, jenes System, das für echte Erholung zuständig ist. Der Cortisolspiegel sinkt, der Körper verlässt den dauerhaften Alarmzustand. Oxytocin und Serotonin werden ausgeschüttet, Hormone, die mit Sicherheit, Bindung und Wohlbefinden verbunden sind. Der Geist wird ruhiger, klarer, weniger überaktiv. Die Gewebe werden besser durchblutet, Spannungen, die sich über Monate oder Jahre aufgebaut haben, dürfen sich lösen.

Viele Frauen machen dabei eine überraschende Erfahrung. Sie können loslassen, ohne dass alles zusammenbricht.

Manchmal zeigt sich das in einem tiefen Seufzer. Manchmal in stillen Tränen. Manchmal in dem Gefühl, nach langer Zeit wieder im eigenen Körper anzukommen.

All das gehört zum Heilungsprozess.



Wohlbefinden ist nicht nur eine Sache und muss nicht perfekt sein

Massage kann ein Anfang sein. Doch Wohlbefinden entsteht durch viele kleine, alltägliche Gesten, die dem Körper das Gefühl zurückgeben, lebendig und bewohnt zu sein.

Nicht als neue Anforderungen, sondern als Akte des Respekts sich selbst gegenüber.

Bewegung, die nicht aus Leistungsdruck entsteht, sondern aus Verbindung. Bewegung reguliert das Nervensystem und bringt Lebenskraft zurück.

Zeit im Freien, auch allein, ohne Telefon, ohne Gespräch. Über die Natur wieder in den Körper finden.

Ernährung nicht als Kontrolle oder Bestrafung, sondern als Unterstützung. Auch das Nervensystem beginnt im Darm.

Eigene soziale Kontakte, Räume, in denen man nicht nur Mutter ist und nicht ständig gibt oder funktioniert.

Zeit für sich selbst, auch wenn sie kurz ist. Zeit, in der man nichts leisten, nichts erklären und niemanden versorgen muss. Einfach sein, atmen, spüren. Auch das ist Präsenz.

Nichts davon muss perfekt oder gleichzeitig geschehen. Manchmal reicht ein einziger Schritt. Ein kleiner, liebevoller, beständiger Schritt.



Für dich zu sorgen entfernt dich nicht von deinen Kindern. Es bringt dich zu ihnen zurück.

Uns wurde beigebracht, dass eine gute Mutter alles gibt. Was uns niemand gesagt hat, ist, dass dieses Allesgeben ohne Aufladen leer macht.

Für sich zu sorgen ist kein Egoismus. Es ist emotionale Regulation. Es ist Prävention. Es ist körperliche und seelische Gesundheit.

Wenn es einer Mutter besser geht, verändert sich ihr Muttersein. Mehr Geduld. Mehr echte Präsenz. Weniger Reaktivität. Eine größere Fähigkeit zu halten, ohne sich selbst zu verlieren.

Es geht nicht darum, der Mutterschaft zu entkommen. Es geht darum, wieder bei sich selbst anzukommen.


Ein Raum, in dem du nichts leisten musst

In meiner Arbeit begleite ich Frauen, die müde sind, sich selbst nicht mehr spüren oder sich verloren fühlen. Sie müssen nicht repariert werden. Sie brauchen Sicherheit, Gehör und Halt.

Der Körper weiß, wie er ins Gleichgewicht zurückfindet, wenn er einen geschützten Rahmen bekommt, achtsame Berührung, ein langsames Tempo und einen Raum ohne Anforderungen.

Manchmal verändert schon eine einzige Sitzung den Atem. Manchmal ist es ein sanfter, schrittweiser, tief regenerierender Prozess.

Ohne Eile. Ohne Bewertung. Mit Präsenz.


Zu dir zurückzukehren ist auch ein Akt der Liebe für deine Kinder

Wenn eine Mutter sich erlaubt, wirklich zu ruhen, ordnet sich etwas im ganzen Familiensystem. Der Körper wird weicher. Der Blick wird präsenter. Die Beziehung wird menschlicher.

Für dich zu sorgen nimmt deinen Kindern nichts. Es schenkt ihnen eine lebendigere, verfügbare, authentischere Mutter.


Wenn dich dieser Text berührt hat

Dann ist das vielleicht kein Zufall. Vielleicht meldet sich dein Körper schon länger.

Ich bin da, um dich zu begleiten. Ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne Masken. Mit Achtsamkeit, Respekt und Fürsorge.

Denn eine Mutter, die sich getragen fühlt, verändert ihre Welt und die Welt derer, die sie liebt.


Termine on Line 24/7 Auf www.dianawerner.com

oder Tel 076 5767568

Diana Werner

Hauptstrasse 49 (Bergerzentrum) Berg TG

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